Veronika Olma
Die wilden Feldmäuse | 2023 | Mainz
© Veronika Olma, VG Bild-Kunst, Bonn

Die Mittelwand des Treppenhauses erstrahlt in einem matten Goldockerton. Sie ist vielfach durchlöchert. Es gibt die kurzen Strecken direkt durch die Wand, aber auch schräge, längere Wege.
Die Lagen und Orientierungen der Öffnungen sind mehr oder weniger zufällig. Strahlend bunte Farben schimmern aus diesen Öffnungen metallisch heraus.
Haben sich hier Feldmäuse ihre Gänge gegraben?
Ist die ganze Wand eine riesige Scheibe Käse, in der die Mäuse sich austoben?
Die Kinder können durch die unteren, geraden Öffnungen hindurchschauen. Hinter Glasscheiben verbergen sich viele kleine Spielzeugmäuse. Im oberen Bereich, wo die Menschen nicht mehr hin fassen können, sprießen unzählige, wilde, goldfarbene Röhrensysteme aus der Wand. Sie verzweigen sich, führen wieder zur Wand zurück oder zum Treppenunterlauf. Die Gänge der Feldmäuse scheinen sich hier in einem Tunnelsystem fortzusetzen.
Die Idee bei dieser Arbeit ist das skurrile, humorvolle und surreale Element. Die Fantasie der Kinder wird angeregt. Die Röhren wirken skulptural, aber auch wie eine Zeichnung im Raum. Die namensgebenden Feldmäuse erobern das architektonische Bauteil im Treppenhaus.
Idee und Ausführung: Veronika Olma und Wolfgang Löster
geboren 1962 in Beuren an der Aach
lebt und arbeitet in Enkenbach-Alsenborn
Grünberger Straße 101
55129 Mainz
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