Auslobung

Mainz | Neubau RGZM

Offener zweiphasiger Wettbewerb
Ausgelobte Summe: 230.500,00€ (brutto) inkl. Material und Honorar

Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschaft- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, lobt einen europaweit offenen zweiphasigen Kunst-und-Bau-Wettbewerb für den Neubau Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM) Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie in Mainz aus. 
Der Abgabetermin für die Konzeptidee – Phase 1 – ist der 31.01.2021.

Die Teilnahme steht allen professionellen Künstlerinnen und Künstlern, mit Wohnort oder Wirkungsstätte im Auslobungsbereich ausgewiesen offen. Künstlergruppen und Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und gelten als eine teilnehmende Person. Die Teilnahmeberechtigung muss auf das federführende Mitglied zutreffen, bei Künstlergruppen auf jedes Mitglied.

Hinweise
In einigen Dokumenten, insbesondere in Plänen, wird noch der Arbeitstitel Archäologisches Zentrum Mainz (AZM) verwendet.
Die wesentlichen Dokumente stehen zur Unterstützung in englischer Sprache zur Verfügung. Es wird darauf hingewiesen, dass die Wettbewerbssprache deutsch ist und anderssprachige Unterlagen nicht berücksichtigt werden können.

Anlass und Ziel des Kunst-und-Bau- Wettbewerbs
In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz entsteht mit dem neuen Hauptsitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), einer der größten archäologischen Forschungseinrichtungen Europas, in unmittelbarer Nachbarschaft des römischen Theaters und des Museums für Antike Schifffahrt ein neues Archäologisches Zentrum. Mit dem Neubau des RGZM entsteht in Mainz nicht nur ein wissenschaftliches, sondern zugleich ein neues kulturelles Zentrum an einem städtebaulich neu geordneten Stadteingang. Ziel der Kunst am Bau Wettbewerbs ist es, ein identitätsstiftendes Signet für das RGZM zu schaffen, das auf den stadträumlich prägnanten Standort eingeht und einen klaren inhaltlichen Bezug zur Arbeit des RGZM aufzeigt.

Aufgabe des Kunst-und-Bau- Wettbewerbs
(…) Die rot markierte Fläche (inklusive Fenster und Grünfläche vor dem Gebäude) bietet sich als Gestaltungsräume für künstlerische Bespielungen an. (…)
Erwünscht ist eine künstlerische Aussage, die sich aus den Forschungs- und Vermittlungsinhalten des Leibniz-Forschungsinstiuts und -museums ableitet bzw. sich mit diesen inhaltlich verbinden lässt und zugleich in einer kalkulierten Interpretations¬offenheit zu Diskursen anregt. Die Arbeit soll zu Reflexionen einladen, sowohl auf die architektur- und stadträumlich geprägte Exponiertheit eines besonderen Ortes bezogen, wie auch zu der Programmatik des RGZM. Die Spannung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen vergangener, heutiger und zukünftiger Welt, die Abbildung und Ableitung individueller wie gesellschaftlicher Existenzformen in archäologisch unterlegten Raum-Zeit-Strukturen entfaltet assoziative Felder und sequentielle Narrative, die sich zu künstlerische Formationen verdichten lassen. (…)

Weitere Details finden Sie in der Auslobung unter Downloads.

 

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