Auslobung

Mainz | Hochschule Mainz 2. Bauabschnitt

nichtoffener Wettbewerb mit offenem, vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
Ausgelobte Summe: 241.000,00 € (brutto) inkl. Material und Honorar

Achtung neue Vordrucke für Ihre Bewerbung:
Am 20.10.2020 wurden die Downloads aktualisiert. Der Vordrucke 1 (Bewerberbogen/Auswahlverfahren) sowie der Vordruck 2 (Erklärung zur Erfüllung der Teilnahmevoraussetzung) wurden ausgetauscht. Bitte verwenden Sie für Ihre Bewerbung die Vordrucke unter Downloads. Bewerbungsfrist: 20.11.2020.
Mit der Veröffentlichung am 12.10.2020 wurden bei den Downloads identische Vordrucke eingestellt.

Vorgeschaltetes offenes Bewerberverfahren für den nichoffenen Kunst am Bau Wettbewerb für die künstlerische Ausgestaltung des Neubaus Hochschule Mainz 2. Bauabschnitt in Mainz.

Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschaft- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, lobt einen nichtoffenen Kunst am Bau-Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren für den Neubau Hochschule Mainz 2. Bauabschnitt in Mainz aus.

Für das vorgeschaltete offene bundesweite Bewerbungsverfahren können Künstlerinnen und Künstler mit Wohnort oder Wirkungsstätte im Auslobungsbereich unter Angabe ihrer bisherigen Werke oder Projektstudien ihre Bewerbung bis zum 20.11.2020 zur Teilnahme einreichen. Verwenden Sie bitte ausschließlich die vorgegebenen Vordrucke 1 und Vordruck 2 und reichen alle benötigten Anlagen ein. Künstlergruppen und Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und gelten als eine teilnehmende Person.
Von einer unabhängigen Auswahlkommission wird in dem vorgeschalteten Bewerberverfahren aufgrund von Vita, künstlerische Position und eingereichten Referenzobjekten eine beschränkte Anzahl von etwa 10 Kunstschaffende zur Teilnahme am nichtoffenen Wettbewerb ausgewählt.

Wettbewerbsaufgabe (Auszug)
(…) Hauptziel der ausgelobten künstlerischen Intervention ist die Erhöhung der Wahrnehmbarkeit der Hochschule Mainz. Damit ist zum einen die Wahrnehmbarkeit der Hochschule als solche zu verstehen, im Sinne einer Fernwirkung von der Koblenzer Straße und der Straßenbahn ebenso wie im Sinne eines Alleinstellungsmerkmals im Gefüge ähnlicher Gebäude. Zum anderen ist die Wahrnehmbarkeit des Haupteingangs an sich gemeint und damit die künstlerische Auseinandersetzung mit der architektonischen Situation. Im übertragenen Sinne gilt es, der Hochschule ein Gesicht, eine unverwechselbare Identität, ein nach außen sichtbares Alleinstellungsmerkmal zu verleihen.
Diesem Zweck folgend soll die südöstliche Gebäudeecke des neu gebauten zweiten Bauabschnittes eine weithin sichtbare künstlerische Ausgestaltung erfahren. Hierfür steht diese Fassadenecke (siehe Lageplan) zur Verfügung, der Entwurf kann sich aber auch über die Dachkante auf die Attika oder attikanahe Dachfläche erstrecken, auch eine Ausweitung auf die angrenzenden Freiflächen ist möglich. Die künstlerische Intervention kann ein- oder mehrteilig sein. Alle Arten der Bildenden Kunst sind denkbar: Installation, Bildhauerei, Schrift- oder Lichtkunst, ergänzend auch Landschaftskunst oder eine Kombination der vorgenannten Kunstarten. Eine Ausweitung über den zur Bearbeitung markierten Bereich ist nicht ausgeschlossen.
Der Auslober wünscht sich eine Arbeit, die das Selbstverständnis der Hochschule adäquat ausdrückt und zur Identitätsbildung und zum Zusammenwachsen der verschiedenen Fachbereiche beiträgt. Der Ausdruck kann sich durch signetartige Zeichen oder sogar Worte formen, oder durch eine atmosphärische Umgestaltung der zur Verfügung stehenden Flächen oder sogar durch eine raumbildende Überformung. (…)

Weitere Details finden Sie in der Bekanntmachung unter Downloads, sowie die erforderlichen Bewerbungsunterlagen.

 

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