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aktuelle Kunst und Bau Wettbewerbe

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Entscheidung

10.07.2017 | Wettbewerb Kunst und Bau IGS Rülzheim

Beschränkter Wettbewerb mit offenem, vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
Ausgelobte Summe: bis zu 100.000 €

Entwurf "Framework" von den Künstlern Barbara Wille und Adriaan Klein aus Berlin.

 

 

 

 

Für den Wettbewerb mit offenem vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren »IGS Rülzheim« wurden insgesamt 7 Arbeiten fristgerecht und ohne erhebliche Minderleistungen eingereicht und zum Preisgericht zugelassen.

Wettbewerbsaufgabe (Kurzbeschreibung):

Die Situation am zukünftigen Standort soll eine künstlerische Ausgestaltung erfahren, die inhaltlich in Beziehung zu Schule und Ort steht. Die Gestaltung sollte die funktionalen Zusammenhänge in Anordnung der Architektur und Gliederung der Freiräume aufnehmen und mit eigenen Ausdrucksmitteln verdeutlichen und unterstreichen. Es wird ein eigens für die Aufgabenstellung angefertigter Entwurf erwartet, der einen Raum oder Ort für Kommunikation, Spiel und Unterhaltung darstellt.

Entscheidung Preisgericht:

Das Preisgericht entschied sich am 05.05.2017 für die Arbeit »Framework« der Künstler Barbara Wille und Adriaan Klein.

Begründung Jury:

Drei ineinander verschränkte Betonrahmen werden auf den Innenseiten mit verschiedenfarbigen Kunststoffflächen belegt. Dadurch entsteht eine multiperspektivisch wirksame Skulptur, die in Dimension und Maßstab für Ort und Nutzung der IGS Rülzheim sehr gut geeignet erscheint. Die Rahmen übernehmen Elemente aus der konstruktiven bzw. konkreten Kunst (Rahmen, Schattenspiel) und bilden so eine eigene, künstlerische Aussage, die durch vielfältige Perspektiven immer wieder neu erlebt werden kann. Zugleich erlaubt die Konstruktion unterschiedliche Arten des Sitzens und des sich Niederlassen und schafft dabei Nischen für verschiedene Gruppengrößen. Die Ausarbeitung ist sehr detailliert und konstruktiv durchdacht und lässt eine Umsetzung innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens möglich erscheinen. Es wird angemerkt, dass sich das anspruchsvolle Konzept möglicherweise nicht von selbst erklärt. Eine pädagogische Vermittlung, z. B. im Rahmen des Kunstunterrichts, wäre darum wünschenswert. Der Vorschlag von Kirschbäumen auf wassergebundener Decke als Ergänzung der Skulptur wird für einen Schulhof in Bezug auf Pflege und Unterhalt problematisch gesehen. Auch bietet die Skulptur an heißen Tagen keinen Sonnenschutz. Eine alternative Baumwahl (z. B. Platanen) wäre hier günstiger und könnte zudem als Schattenspender wirken. Durch sein starkes inszenatorische Potential und seine Signifikanz kann der Entwurf zu einem besonderen Ort der Begegnung für die Schule werden. Zugleich trägt er das Thema des »Re-Framing«, dem immer wieder neuen Einnehmen von Perspektiven, in sich und regt so dazu an, die Dinge zu hinterfragen und immer wieder neu zu sehen.

Konzeptidee Künstler (Auszug):

Eine Skulptur in Form dreier ineinander greifender Rahmen aus Sichtbeton steht auf der Freifläche nördlich des Ganztagsbereichs der IGS Rülzheim. Die Innenflächen der Rahmen sind mit verschiedenfarbigen Kunststoffplatten belegt und akzentuieren das Moment der Verschränkung farblich. Aus einer gemeinsamen Basis heraus entwickeln sich die drei im unteren Bereich monochrom belegten Rahmen zu unterschiedlich dimensionierten frei stehenden Formen. Der Titel verweist ganz allgemein auf die Institution Schule, die den räumlichen und zeitlichen Rahmen für das lebendige Miteinander täglich neu herstellt.


Auslober

Kreisverwaltung Germersheim
Luitpoldplatz 1
76726 Germersheim

Koordination Kontakt

a:dk architekten datz kullmann
06131 275 835 12

Termine
05.05.17 Entscheidung Preisgericht
17.08.17 Start Ausführung Kunst am Bau

Downloads

Auslobungsunterlagen_Wettbewerb Kunst und Bau_IGS_Ruelzheim
Bewerbungsbogen_Wettbewerb Kunst und Bau_IGS_Ruelzheim
Kriterien_Bewerbungsverfahren_IGS_Ruelzheim

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