Hier finden Sie detaillierte Informationen zu aktuellen Kunst und Bau Auslobungen und Entscheidungen aus ganz Rheinland-Pfalz.

aktuellen Kunst und Bau Auslobungen

Die Auslobung für den Wettbewerb Kunst am Bau | Trier | neue Einfriedung Auguste-Viktoria-Gymnasium Klosterbau wurde veröffentlicht. Der Abgabetermin für die 1. Phase ist der 27.08.18 und für die 2. Phase 2. Phase 19.11.18.

Erscheinungstag 06.07.18.

Abgeschlossene

Abgeschlossene Kunst und Bau Auslobungen und Entscheidungen finden Sie im Archiv.

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Auslobung

Wettbewerb Kunst am Bau | Mainz | Nachhaltige Sanierung des Landtags Rheinland-Pfalz

Beschränkter Wettbewerb mit offenem, vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
Ausgelobte Summe: ca. 228.000,00 € (brutto) inkl. Material und Honorar

 

 

 

Auslober:
Auftraggeber ist das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung.
Die Koordination und Durchführung des Wettbewerbsverfahrens erfolgt durch den Landesbetrieb LBB, Niederlassung Mainz.

Kunststandort:
Landtag Rheinland-Pfalz, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz

Wettbewerbsaufgabe:
Das historische Deutschhausgebäude liegt an einer städtebaulich und geschichtlich bedeutsamen Stelle. Am 18. März 1793 wurde vom Balkon des Deutschhauses das erste auf bürgerlich-demokratischen Grundsätzen beruhende Staatswesen auf deutschem Boden - die Mainzer Republik - ausgerufen. Seit 1951 hat der Landtag Rheinland-Pfalz seinen Sitz in dem Gebäude. Zum 220. Jahrestag der Mainzer Republik wurde 2013 durch die Umbenennung des Platzes ein Ort geschaffen, der an diesen ersten Demokratieversuch in Deutschland erinnert.

Der Auslober erwartet einen Entwurf, der auf die besondere Funktion des Gebäudes als Stätte der Demokratie eingeht und diesen künstlerisch interpretiert. Die Außenfläche vor dem Restaurant ist ein extrovertierter Blickfang, sowohl vom Restaurant, als auch von der Straße. Hier sammeln sich die Besuchergruppen vor dem Zutritt zum Landtagsgebäude. Dieser Ort im Blickfeld des großen Restaurantfensters soll mit einer künstlerischen Ausgestaltung bespielt werden. Die Interpretation muss nicht erzählend sein, aber die durch sie ausgelöste Assoziation muss sich mit der Bedeutung und Ausstrahlung des Deutschhauses zu einer positiven atmosphärischen Gesamtwirkung verdichten. Dem Gedanken der offenen Gesellschaft und transparenten Demokratie entsprechend sind auch partizipative Elemente denkbar.

Städtebaulich markiert die „Große Bleiche“ die Nahtstelle zwischen der Mainzer Altstadt und der Neustadt. Diese städtebauliche Situation des Standortes ist gleichzeitig definiert und offen. Definiert durch die historische Bausubstanz und die Lage zum Rhein - und offen durch das entfernte Gegenüber des Kurfürstlichen Schlosses und die noch ungeklärte weitere Entwicklung an dieser Stelle. Stadträumlich ist der Außenbereich um das Landtagsgebäude nur teilweise gefasst. Es gibt eine klare Hofsituation, gerahmt durch die beiden Kavaliersgebäude, und einen ungefassten Stadtraum mit Grünfläche direkt in Sichtweite des prominenten Fensters des Restaurants. Der Neubau des Restaurants verlängert die Kontur der historischen Gebäudeflucht in Richtung Kurfürstliches Schloss (s. Anlage 3).

Es ist der Positionierung der Künstlerin, des Künstlers überlassen, ob die künstlerische Arbeit dem Ort auf die Ferne eine Signetwirkung verleiht, oder ob gegebenenfalls eine (begehbare) flächige Arbeit die Offenheit des Ortes betont.
Der Auslober wünscht sich, dass die künstlerische Ausgestaltung Anlaufstelle und Identifikationsmerkmal zugleich ist und sich sensibel in die städtebauliche Situation einfügt.
Die zukünftige Nutzung des Schlosses ist noch nicht abschließend entschieden, auch die Straßengestaltung der Großen Bleiche soll in den nächsten Jahren grundlegend neu geplant werden. Die für die künstlerische Ausgestaltung gewählte Position wird jedoch auch langfristig ihre Ausstrahlung behalten. Der Umriss und Aufbau des bezeichneten Standortes können entsprechend dem künstlerischen Konzept verändert werden.

Teilnahmeberechtigung:
Es handelt sich um ein europaweit offenes Bewerberverfahren.
Künstlerinnen und Künstler bzw. Künstlergruppen aus den zum Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/4er-Netzwerk zusammengeschlossenen Partnerregionen Burgund-Franche-Comté, Oppeln und Mittelböhmen werden ausdrücklich zur Teilnahme aufgefordert.
Die Professionalität als Künstlerin, Künstler ist anhand einer Mitgliedschaft in einer Künstlersozialkasse oder Vergleichbarem (z.B. Ausstellungstätigkeiten, Galerieverband, Mitgliedschaft in einem Künstlerverband, abgeschlossenes Kunststudium o. ä.) nachzuweisen.
Bewerberinnen und Bewerber, die diese Anforderungen nicht nachweisen, können nicht zugelassen werden.
Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist möglich.

Bewerbung:
Das Bewerberverfahren ist offen und nicht anonym. Bewerbungen außerhalb des formalisierten Verfahrens sind nicht zulässig. Die Bewerbungsunterlagen müssen vollständig eingereicht werden. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen kann nicht erfolgen. Künstlergruppen oder Arbeitsgemeinschaften gelten als ein Bewerber. Hinweis: Das Bewerberverfahren ist abgeschlossen!

Auswahlverfahren:
Von einer unabhängigen Auswahlkommission wird in dem vorgeschalteten Bewerberverfahren aufgrund von Vita, künstlerischer Position und Referenzobjekten eine beschränkte Anzahl von maximal 10 Künstlerinnen, Künstlern bzw. Künstlergruppen oder Arbeitsgemeinschaften zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.

Kriterien Auswahl:
Aus den beigefügten Referenzen muss erkennbar sein, dass im Hinblick auf die oben genannte vieldimensionale Aufgabe Transferpotentiale ableitbar sind. Hierbei geht es um konzeptionelle Arbeiten insbesondere im Außenraum mit einem mehrschichtigen Bedeutungshintergrund. Es werden raumbezogene Ansätze gefordert, bei denen die Kommunikation mit der Umgebung im Vordergrund steht. Vom Kunstwerk wird Nahbarkeit (im physischen und übertragenen Sinne) gefordert und eine zeitlose Präsenz am gewählten Ort.

Wettbewerbsart:
Eingeladener, anonymer beschränkter Kunst am Bau Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren.
Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

Preisgericht:
Das Preisgericht ist nicht identisch mit dem Auswahlgremium. Die Jury setzt sich zusammen aus voraussichtlich 9 Fachpreisrichtern und 7 Sachpreisrichtern.

Bearbeitungshonorar für den Wettbewerb:
Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 1.000,00€ (brutto) vorbehaltlich der Einreichung einer prüfbaren Wettbewerbsarbeit. Preisgelder sind nicht vorgesehen.

Sonstiges:
Es ist beabsichtigt, die eingereichten Wettbewerbsarbeiten aus dem beschränkten Wettbewerb nach der Preisgerichtssitzung öffentlich auszustellen.


Auslober

LBB-Niederlassung Mainz
Fritz-Kohl-Straße 9
55122 Mainz

Koordination Kontakt

Kirstin Volmer
Tel. 06131-966-412
KunstLandtag.Mainz[at]LBBnet.de (das [at] bitte durch ein @ ersetzen)

Termine
Hinweis: Das Bewerberverfahren ist abgeschlossen!
Anfang Mai 2018 Sitzung Auswahlgremium
Mitte Mai 2018 Bereitstellung der Auslobungsunterlagen
Anfang Juni 2018 Kolloquium
Mitte August 2018 Abgabetermin Wettbewerbsarbeit
Anfang September 2018 Preisgerichtssitzung
September 2019 bis Januar 2020 Ausführung

Downloads

Anlage 1_Bewerbungsbogen
Anlage 2_Lageplan
Anlage 3_Ansicht Südwest
Anlage 4_Luftbildaufnahme 2014
Bekanntmachung

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