Brigitte Kowanz

why how what when where | 2011 | Mainz

© Christoph Görke
© Christoph Görke
© Christoph Görke

Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Max-Planck-Institut für Chemie

Hahn-Meitner-Weg 1
55128 Mainz

Eingangshalle

Ausgangspunkt des Kunstwerkes ist die Betrachtung des wissenschaftlichen Forschens als Prozess. Das Max-Planck-Institut für Chemie generiert riesige Datensätze von scheinbar unüberschaubarer Komplexität. Um sie für den Menschen nutzbar zu machen, bedarf es reduzierter Strukturen. Mit dem Kreis fand die Künstlerin eine einfache Form, die einerseits auf den ewigen Kreislauf des Erkennens verweist und andererseits Assoziationen zum Logo des Max-Planck-Instituts weckt. Neue bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse gründen sich oft auf die einfachen Interrogativpronomen warum, wie, was, wann und wo, die dem Kunstwerk seinen Titel geben. Ein weiteres Gestaltungselement der Installation ist das Morsealphabet, das es ermöglicht, kodierte Texte mittels elektrischer Impulse über weite Strecken zu übermitteln. Vergleichbar der Anordnung von Molekülen in chemischen Verbindungen bilden die Bausteine des Morsealphabets komplexe Schichten, die in ihrer Essenz überraschend überschaubar und verständlich bleiben. (Text Brigitte Kowanz, Dieckmann PR Kulturredaktion, München)

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