Reinhard Haverkamp

Netzwerkglobus | 2008 | Trippstadt

Die Konstruktion der Kugel besteht aus einem System aus druckbelasteten Stäben und zugbelasteten Seilen die ein spannungsreiches Zusammenspiel von Kräften bilden, das die Stabilisierung der Kugel  bewirkt. 
Optisch findet diese Konstruktionsform ihren Ausdruck in dem Erlebnis von Leichtigkeit und Ausgewogenheit, aber auch Verletzlichkeit. 
© Reinhard Haverkamp
Die Konstruktion der Kugel besteht aus einem System aus druckbelasteten Stäben und zugbelasteten Seilen die ein spannungsreiches Zusammenspiel von Kräften bilden, das die Stabilisierung der Kugel  bewirkt. 
Optisch findet diese Konstruktionsform ihren Ausdruck in dem Erlebnis von Leichtigkeit und Ausgewogenheit, aber auch Verletzlichkeit. 
© Reinhard Haverkamp
Die Konstruktion der Kugel besteht aus einem System aus druckbelasteten Stäben und zugbelasteten Seilen die ein spannungsreiches Zusammenspiel von Kräften bilden, das die Stabilisierung der Kugel  bewirkt. 
Optisch findet diese Konstruktionsform ihren Ausdruck in dem Erlebnis von Leichtigkeit und Ausgewogenheit, aber auch Verletzlichkeit.
Die Konstruktion der Kugel besteht aus einem System aus druckbelasteten Stäben und zugbelasteten Seilen die ein spannungsreiches Zusammenspiel von Kräften bilden, das die Stabilisierung der Kugel  bewirkt. 
Optisch findet diese Konstruktionsform ihren Ausdruck in dem Erlebnis von Leichtigkeit und Ausgewogenheit, aber auch Verletzlichkeit.

Haus der Nachhaltigkeit

Johanniskreuz 1a
67705 Trippstadt

Außenbereich

Das Haus der Nachhaltigkeit möchte Publikumsmagnet sein, um seine Botschaft vermitteln zu können. Soll eine Skulptur hierzu beitragen können, muss sie schon von der Strasse aus ins Auge fallen. Die vorgeschlagene Skulptur weckt Aufmerksamkeit durch ihre Höhe und Voluminösität. Die luftige Konstruktion gewährleistet dennoch Leichtigkeit. Als Kugel ist die Gesamtform schnell auffassbar und wird somit unschwer als Zeichen gelesen werden können. Den Standort »Haus der Nachhaltigkeit« zu bezeichnen und den Ort zu definieren, ist demnach eine Funktion des Kunstwerkes.
Während das Gebäude sich flach dem Boden anschmiegt, liegt die Kugel nur leicht auf der Bodenoberfläche auf und bildet damit einen Kontrast auch zu den im Wesentlichen kubischen oder scheibenförmigen Grundelementen des Hauses.
Tritt man näher hinzu, fällt die Besonderheit der Konstruktion ins Auge: Ein System aus druckbelasteten Stäben und zugbelasteten Seilen bildet ein spannungsreiches Zusammenspiel von Kräften, das die Stabilisierung der Kugel bewirkt. Die Spannung der Achse im Inneren der Kugel verpflanzt sich über die Stäbe auf die 3 »Breitenkreise« und spannt diese ringförmig auf. Das Kappen des Seils in der Achse hätte den sofortigen Kollaps des Systems zur Folge.
Optisch findet diese Konstruktionsform ihren Ausdruck in dem Erlebnis von Leichtigkeit und Ausgewogenheit, aber auch Verletzlichkeit. Damit ist die Verbindung zur symbolischen Bedeutung der Skulptur hergestellt: Mit seiner schräggestellten Achse unschwer als Erdkugel interpretierbar, wird das aufeinander abgestimmte Zusammenwirken der konstruktiven Kräfte mit dem verletzlichen Gleichgewicht des Ökosystems Erde assoziiert. Damit beschreibt die Skulptur letztlich die Problematik, auf welche das Haus der Nachhaltigkeit als Institution aufmerksam machen will. Sie beinhaltet den globalen Aspekt der lokalen Bemühungen, sie thematisiert das Netzwerk der beteiligten Akteure, die nur in abgestimmter Kooperation das empfindliche System aufrechterhalten können.

Text von Künstler Reinhard Haverkamp

Nach oben