Christoph Mancke

Lichtstele und Fläche des Gleichgewichtes | 2004 | Hoppstätten-Weiersbach

© Christoph Mancke, VG Bild-Kunst Bonn
© Christoph Mancke, VG Bild-Kunst Bonn
© Christoph Mancke, VG Bild-Kunst Bonn
© Christoph Mancke, VG Bild-Kunst Bonn
© Christoph Mancke, VG Bild-Kunst Bonn
© Christoph Mancke, VG Bild-Kunst Bonn

Hochschule Trier
Umwelt-Campus Birkenfeld

Campusallee
55768 Hoppstätten-Weiersbach

Außenbereich

Der Begriff des Gleichgewichtes hat vielfältige Bezüge zu Mensch und Umwelt. Mit Hilfe der am Umwelt-Campus gelehrten Fächer gilt es, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt auch in Zukunft zu erhalten. Das Skulpturenpaar „Gleichgewicht“ setzt sich mit dem Thema auseinander und versucht es erlebbar zu machen. Eine Wechselbeziehung von Kunst und Bauwerk ist im doppelten Sinne gegeben: die Thematik der Skulpturen bezieht sich auf die am Umwelt-Campus gelehrten Inhalte, räumlich greifen die Skulpturen die Gebäudehauptachse auf, führen die Besucher zu den Eingängen hin.

FLÄCHE DES GLEICHGEWICHTES

Die „Fläche des Gleichgewichtes“ (2,5 x 8 m) ist Mittelpunkt des südlichen Vorplatzes und begehbar. Wie bei einer großen Waage senkt sich eine Seite ganz langsam beim Betreten herunter, während sich die andere Seite hebt. Beim Gang zur Mitte kehrt die Fläche in eine ausgeglichene Lage zurück, um dann beim Zugehen auf das andere Ende sich langsam wieder herabzusenken. So kann man das sich ändernde Gleichgewicht beim Überqueren der Fläche selbst erleben. Auf der „Fläche des Gleichgewichtes“ befinden sich zwei 60 x 60 x 60 cm große Blöcke: ein Block besteht aus Edelstahl, der Andere aus (für die Wiederverwertung bestimmten) Altmetallen.

STELE DES GLEICHGEWICHTES

Die schrägstehende Skulptur setzt das Zeichen für den Haupteingang des Umwelt-Campus Birkenfeld. Die Skulptur thematisiert die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie: der tagsüber erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist. Nachts, wenn Stromüberschuß besteht, wird der Strom für die Beleuchtung des Lichtdreieckes wieder entnommen. So ist die Spitze der Skulptur auch nachts von weitem als Lichtzeichen zu sehen.

Die Skulptur wurde als selbsttragender Cortenstahl Körper in einer Wandstärke von 10 mm ausgeführt. Das Gewicht beträgt ca. 5000 kg. Die Südseite der Skulptur besteht aus Photovoltaikelementen, das Lichtdreieck aus fluoreszierendem Gewebe.

Künstler/in

Christoph Mancke
geboren 1953 in Schönecken
lebt und arbeitet in Lünebach

www.mancke.de

Bauherr

Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung

Architektur

LBB-Niederlassung Trier

Kunst am Bau

Lichtstele und Fläche des Gleichgewichtes
Plastik

Art des Verfahrens

Beschränkter Wettbewerb

Fotografie

Christoph Mancke

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